Nicht im Meeting einschlafen

Eigentlich sollte es keine besondere Kunst sein, in einem Meeting nicht einzuschlafen; immerhin sollten Besprechungen dazu da sein, wichtige Dinge in gemeinsamer Runde zu erläutern, Probleme zu lösen oder kreative Ideen zu entwickeln.

Sich auf diese Arbeit zu konzentrieren, ist anstrengend und sollte den Körper eigentlich von ganz allein wach halten; aber wohl jeder kennt das Phänomen, gerade in einem wichtigen Meeting plötzlich gähnen zu müssen, schwere Augen zu bekommen oder am liebsten schlafen gehen zu wollen.

Vielfältige Ursachen können für dieses Verhalten verantwortlich sein: Desinteresse, Langeweile, körperliche Erschöpfung, abschweifende Gedanken, Ansteckung durch andere, und vieles mehr.

Aber peinlich ist´s schon: in einem Meeting den Kollegen sein bestes Gähnen zu zeigen, ist nicht gerade die feine Art. Darüber hinaus leidet in einem solchen Moment die Konzentrationsfähigkeit schon deutlich.

Also was tun gegen die Müdigkeit?

Forscher der südwestenglischen Universität von Plymouth konnten mit Probandentests nachweisen, dass das „Kritzeln“ und „Malen“ auf einem Blatt Papier während einer anspruchsvollen Denkaufgabe die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich erhöht.

Im Meeting nicht einschlafen

Jackie Andrade – die Leiterin der Studie – meint, dass das Kritzeln nicht nur in Meetings, sondern auch im Alltag eine nützliche und fördernde Tätigkeit sei, beispielsweise auch während des Telefonierens.

Es herrscht ein verbreiteter Irrglaube vor, dass das Kritzeln eher das Desinteresse an einer Sache zeige; dem ist nicht so. Im Gegenteil regen das ungerichtete kreative Kritzeln und auch die damit verbundene motorische Tätigkeit erweiterte Bereiche im Gehirn an, fördern damit die Durchblutung und beeinflussen damit auch die Gehirnbereiche, die für die Denk- und Kommunikationsleistungen notwendig sind.

Diese Tatsache lässt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen, in denen besondere oder gesteigerte Leistungsfähigkeiten gefordert sind. Beispielsweise können Kinder ihre Hausaufgaben besser und schneller erledigen, wenn parallel anregende Musik im Hintergrund zu hören ist.

Viele dieser Zusammenhänge werden bereits seit Jahren im Kontext des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) verwendet; NLP ist eine nichtwissenschaftliche Kommunikationstechnik, mit der das Verhalten eines Menschen durch bestimmte Reize und dadurch ausgelöste Reaktionen beeinflusst wird.

Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch: VAKOG

Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch: VAKOG

Weitere Informationen zu NLP findest du hier: nlp.de.
Wie man NLP im Alltag nutzen kann, wird hier vorgeschlagen.

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Ein Flashmob in Magdeburg

Hier treffen sich Menschen in einem Einkaufszentrum in Magdeburg zu einem Flashmob, um dort ein Nickerchen zu halten. Flashmob?

Was ist ein Flashmob?
Der Begriff Flashmob bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun.

Flashmobs werden über Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert.

Einfach hinlegen

Ein seltsames Bild

Hart aber entspannend

Schlafen wo man gerade steht

Schnell ein Nickerchen

Was die Leute wohl denken

Die Fotos stammen von einem jungen Mann, der wohl auch selbst dabei war; oder?

Auch in Hamburg gab es 2009 einen interessanten und zugleich lustigen Flashmob:

So läuft ein Flashmob ab:
Einem Aufruf aus dem Internet folgend treffen sich die Teilnehmer an einem Ort, an dem sie weitere Instruktionen über den eigentlichen Aktionsort und Ablauf des Flashmobs bekommen. Typisch für Flashmobs sind die blitzartige Bildung des Mobs aus dem Nichts, das identische Handeln im Mob (z. B. applaudieren, telefonieren mit gleichen inhaltlichen Texten), und die abrupte Auflösung nach wenigen Minuten.

Die Beteiligten, Blitzaufläufer, Smart Mobber oder Flash Mobber genannt, tauchen am vereinbarten Ort zur vereinbarten Zeit auf, um dort kurz und für die unwissenden Passanten völlig überraschend einer gänzlich sinn- und inhaltslosen Tätigkeit nachzugehen.

So schnell wie die Menschen zusammengekommen sind, löst sich ihre Gruppe vor den Augen der verdutzten Zuschauer dann auch wieder auf. Dieses merkwürdige Verhalten wird vor allem durch die immer schnelleren zwischenmenschlichen Kommunikationsmöglichkeiten beeinflusst und unterstützt.

Was ein Flashmob ist, musste auch ich erst aus der Wikipedia lernen, von dort stammen auch diese Texterläuterungen.

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